{"id":118,"date":"2026-02-26T10:52:20","date_gmt":"2026-02-26T10:52:20","guid":{"rendered":"https:\/\/rgmedienwoche.ch\/2026\/?p=118"},"modified":"2026-02-26T10:52:20","modified_gmt":"2026-02-26T10:52:20","slug":"wie-hart-ist-ein-triathlon-wirklich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mmiu.ch\/rgmedienwoche2026\/2026\/02\/26\/wie-hart-ist-ein-triathlon-wirklich\/","title":{"rendered":"Wie hart ist ein Triathlon wirklich?"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-77ccc5c\" data-block-id=\"77ccc5c\"><style>.stk-77ccc5c {margin-bottom:0px !important;}<\/style><figure><span class=\"stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"stk-img wp-image-124\" src=\"https:\/\/mmiu.ch\/rgmedienwoche2026\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_6889-1.jpeg\" width=\"1447\" height=\"1053\" srcset=\"https:\/\/mmiu.ch\/rgmedienwoche2026\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_6889-1.jpeg 1447w, https:\/\/mmiu.ch\/rgmedienwoche2026\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_6889-1-300x218.jpeg 300w, https:\/\/mmiu.ch\/rgmedienwoche2026\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_6889-1-1024x745.jpeg 1024w, https:\/\/mmiu.ch\/rgmedienwoche2026\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_6889-1-768x559.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1447px) 100vw, 1447px\" \/><\/span><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><em>Max Grigorenko beim Ironman 70.3 Antalya, T\u00fcrkei. Quelle: zVg<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eManchmal kostet es \u00dcberwindung, aber danach bin ich immer froh, dass ich trainiert habe\u201d, sagt Max Grigorenko. Er betreibt schon seit \u00fcber 10 Jahren Triathlon als Hobby. Alle Triathleten und Triathletinnen haben verschiedene Ziele, aber eine grosse Mehrheit von ihnen ist vor allem durch Wettk\u00e4mpfe motiviert. Damit hat man ein Ziel, zu dem man sich heranarbeiten kann. Dabei m\u00f6chte man vor allem die eigenen Resultate immer mehr verbessern oder gegen andere antreten. Ausserdem kann man durch Triathlon-Wettk\u00e4mpe viele neue Orte erkunden, an die man sonst vielleicht nicht reisen w\u00fcrde. Auch lernt man viele Menschen mit gleichen Interessen kennen. \u201eEs f\u00fchlt sich gut an, zur Community zu geh\u00f6ren.\u201c Zus\u00e4tzlich bringt man damit eine Abwechslung in den Alltag hinein, da man nicht nur eine Sportart betreibt, sondern gleich drei jongliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Triathlon ist eine dreiteilige Ausdauersportart: Zuerst wird eine Schwimmstrecke zur\u00fcckgelegt (Standard: 3,8 km), danach folgt eine Radstrecke (Standard: 180 km), und zum Schluss ein Marathon (Standard: 42,2 km). Dazwischen kann man sich umkleiden und sich f\u00fcr die n\u00e4chste Disziplin vorbereiten, jedoch z\u00e4hlt diese Zeit zur Gesamtzeit des Rennens hinzu. Es gibt aber auch zahlreiche andere Variationen mit k\u00fcrzeren Strecken. Der bekannteste Veranstalter vom Triathlon ist Ironman. Dort wird ein Triathlon mit den Standardstrecken als \u201evoller Ironman\u201d und die halbe Distanz entsprechend als \u201ehalber Ironman\u201c bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Herausforderungen vom Triathlon<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie gr\u00f6ssten Schwierigkeiten beim Triathlon sind vor allem drei Dinge &#8211; Trainingsaufwand, Regeneration und Motivation\u201c, erkl\u00e4rt Max Grigorenko. F\u00fcr einen Triathlon muss man gleichzeitig in drei verschiedenen Disziplinen versuchen, Spitzenleistungen zu erzielen. Entsprechend wird mehr Aufwand gefordert und die verschiedenen Trainings m\u00fcssen auf unterschiedliche Wochentage verteilt werden. Deswegen braucht es im Voraus eine gr\u00fcndliche Planung, auch wenn man nur als Hobbysportler Triathlon aus\u00fcbt. Zudem muss man sich zwischen den Trainings unbedingt gen\u00fcgend erholen. Dabei haben ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ern\u00e4hrung die gr\u00f6sste Priorit\u00e4t. Es ist auch wichtig, dass man eine klare Vorstellung vom Ziel hat. Beispielsweise w\u00e4re ein erfolgreicher Abschluss des ersten Wettkampfes oder die Verbesserung der eigenen Leistungen ein starker Antrieb, sodass einem die Motivation nicht so schnell verloren geht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der allt\u00e4gliche Trainingsaufwand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Trainingszeit variiert stark nach Saison. Aufgrund des Wetters trainieren viele Triathleten im Sommer deutlich mehr als im Winter. \u201eIn der Peak-Saison trainiere ich als Hobbysportler etwa 10 bis 15 Stunden pro Woche &#8211; Schwimmen, Radfahren, Laufen und Krafttraining.\u201c Die Profisportler investieren noch mehr Zeit in den Triathlon. Einige schaffen sogar 30 und mehr Stunden pro Woche. Die saisonalen Schwankungen sind bei ihnen weniger ausgepr\u00e4gt, bestehen aber auch dort ein wenig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Missverst\u00e4ndnisse vieler Menschen an Triathlon<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was viele Menschen davon abh\u00e4lt, mit Triathlon anzufangen, ist dass diese extrem langen Strecken unrealistisch, fast unm\u00f6glich erscheinen. Allerdings ist ein voller Ironman mit geeigneter und andauernder Vorbereitung auf jeden Fall erreichbar. Es braucht viel Recherche und Anpassungen an die eigenen F\u00e4higkeiten und an den eigenen K\u00f6rper. \u201eDabei kann ein pers\u00f6nlicher Trainer sehr hilfreich sein, da er ein individuell angepasstes Trainingsprogramm erstellt und den Fortschritt \u00fcberpr\u00fcft\u201c, sagt Grigorenko. Mit Unterst\u00fctzung eines Trainers konnte er selbst mehrere volle Ironmans absolvieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Viele Menschen denken auch, dass wenn man so viel trainieren muss, die Leistungsf\u00e4higkeit im Job sinkt. Wenn man aber die Trainings in den Alltag praktisch integriert, kann die Produktivit\u00e4t in anderen Bereichen des Lebens sogar erh\u00f6ht werden. Zum Beispiel k\u00f6nnte man auf dem Weg zur Arbeit beim Schwimmbad einen Zwischenstopp einlegen oder bei Schlechtwetter zuhause ein Laufband bereit haben. Auf die Frage, warum er sich \u00fcberhaupt dieser anspruchsvollen und intensiven Sportart widmet, sagt Max Grigorenko: \u201cNat\u00fcrlich ist es anstrengend, aber genau deswegen f\u00fchlt es sich am Ende auch so gut an.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Max Grigorenko beim Ironman 70.3 Antalya, T\u00fcrkei. Quelle: zVg \u201eManchmal kostet es \u00dcberwindung, aber danach bin ich immer froh, dass ich trainiert habe\u201d, sagt Max Grigorenko. Er betreibt schon seit \u00fcber 10 Jahren Triathlon als Hobby. 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