Wird die Gymiprüfung ab 2022 zu schwierig?

in Allgemein by
Copy­right

Der Regierungsrat hat ein neues Auf­nah­mere­gle­ment für den Über­tritt ins Kurzzeit- und Langzeit­gym­na­si­um im Kan­ton Zürich beschlossen. Dieses soll 2021 in Kraft treten. Doch die Gymiprü­fung vom März 2021 wird noch nach den alten Regeln geschrieben.

Für die Auf­nahme ins Langzeit­gym­na­si­um muss man nun neu einen ins­ge­samten Durch­schnitt von 4.75 haben. Vorher war es nur eine 4.5. Grund dafür ist die stetige Zunahme an Schüler*innen, die ans Gym­na­si­um wollen. Somit steigt auch die Anzahl Schüler*innen, welche schlussendlich ans Gym­na­si­um gehen. Um diese „abzuschreck­en„, erhöhte man die Anforderun­gen, da man ein­fach nicht unendlich Platz für Schüler hat. Schüler, welche eine Pri­vatschule besuchen, trifft es aber noch härter. Diese müssen ohne Vornoten statt ein­er 4 eine 4.5 im Schnitt schreiben.

Für Kurzzeit­gym­nasi­as­ten ist es nicht ganz so schlimm, diese müssen min­destens keine Franzö­sis­ch­prü­fung mehr schreiben. Somit beste­ht die Prü­fung aus den gle­ichen Ele­menten wie bei der Langzeit­prü­fung. Jedoch ändert sich etwas bei den Vornoten. Es sollen nun die Fäch­er Deutsch, Math­e­matik, Franzö­sisch, Englisch, Natur & Tech­nik die Vornote bilden. Jedoch wird auch für Kurzzeit­gym­nasi­as­ten der Über­tritt erschw­ert. Diese müssen wie ihre jün­geren Kol­le­gen nun auch einen 4.75 erre­ichen und nicht mehr den milden 4.5 Schnitt. Auch Schüler, welche eine Pri­vatschule besuchen haben es nicht leichter als im Langzeit­gym­na­si­um. Denn diese müssen nun auch einen 4.5 Schnitt anstatt der üblichen 4.

Dass diese Änderun­gen nicht ohne Grund vorgenom­men wur­den, ist klar. Doch ob sie vielle­icht nicht etwas zu harsch sind, ist ein anderes The­ma. Denn eine Viertel­note Unter­schied ist defin­i­tiv nicht wenig und vor allem Pri­vatschulen tre­f­fen diese Änderun­gen stark. Obwohl Schüler*innen ein­er Pri­vatschule eine schlechtere Note als an ein­er öffentlichen schreiben müssen, ist es ohne Vornoten defin­i­tiv etwas schwieriger. Wir warten nun ges­pan­nt darauf, was diese Änderun­gen bewirken wer­den.

Schreiben Sie einen Kommentar

Your email address will not be published.

*